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Abnehmen mit basischer Ernährung / Basenfasten

Abnehmen und trotzdem Satt werden, geht das?
Wir sagen ja, und das wurde auch vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DlfE) belegt. Das Zauberwort heißt Energiedichte, der Teller ist voll, mit wenig Kalorien, aber reich an Vitaminen und Mineralstoffen, die den Magen füllen. Zufällig weisen fast alle basischen Lebensmittel eine geringe Energiedichte auf.

So kann man davon ausgehen, dass man, wenn man sich an die basische Ernährungs- Philosophie hält, sehr viel Gemüse isst, sich gesättigt fühlt und trotzdem oder gerade deswegen abnimmt.

Stoffwechselprobleme beim Abnehmen

Wenn Sie versuchen abzunehmen, ein Kaloriendefizit haben, aber trotzdem zeigt die Waage keine großen Erfolge an, kann es an Ihrem Stoffwechsel liegen. Bei vielen Diäten stehen Fleisch, Fisch und Milchprodukte auf dem Speiseplan. Diese Lebensmittel bilden alle Säuren im Körper und verlangsamen den Stoffwechsel und die Nährstoffversorgung. Wenn Sie zusätzlich nicht nur die Kalorien zählen, sondern auch darauf achten mehr Basen als Säuren zu verzehren, sollten Sie schneller abnehmen und ihren Stoffwechsel anregen.

Was ist Basenfasten?

Basenfasten oder auch Basen Kur ist die reine Form der Basischen Ernährung.
Beim Basenfasten wird sehr viel Wert auf saisonales, reifes Bio Obst und Gemüse gelegt, da diese den höchsten Vitamin- und Nährstoffgehalt aufweisen. Das Obst und Gemüse ist leicht verdaulich und hilft dem Magen-Darm-Apparat sich zu erholen. Im Gegensatz zum Heilfasten (nur Wasser & Säfte) kann man sich sogar satt essen, Säuren abbauen und Heilprozesse des Körpers einleiten.

Wie bereite ich mich am besten aufs Basenfasten vor?

  1. Am besten fangen Sie schon ein paar Tage vor dem Fasten damit an ihren Kaffeekonsum zu reduzieren, damit Sie während des Fastens nicht an zu starken Kopfschmerzen leiden. Meist treten die Kopfschmerzen zwischen Tag 3 bis Tag 6 auf.
  2. Eine Darmreinigung vor dem Fasten kann Ihnen helfen, dass Sie weniger Blähungen haben, wenn Sie erstmal so auf das viele Obst und Gemüse reagieren.

(Das Basenfasten und die Aufnahme der Ballaststoffreichen Basischen Lebensmittel helfen dem Darm zusätzlich dabei sich zu reinigen, je sauberer der Darm aber durch eine vorherige Darmspülung ist, desto mehr Nährstoffe können aufgenommen werden, da die Darmwände nicht zugemüllt sind.)

  1. Erstellen Sie sich für die ersten 3 Tage einen Speiseplan mit Gemüse und Obst, dass Sie gerne essen.

Regeln beim Basenfasten:

  1. tierische Lebensmittel vermeiden
  2. Koffeeinhaltiges meiden
  3. Getreideprodukte meiden
  4. Zucker meiden
  5. Basische Lebensmittel essen
  6. viel Wasser trinken, am besten ohne Kohlensäure
  7. Gute kaltgepresste Öle und wenig Salz
  8. Gemüse sollte noch knackig sein
  9. wenig Würzen
  10. Mehr Gemüse als Obst

Wie lange ist Basenfasten gesund

Man kann ohne Probleme 1 bis 2 Wochen eine Basenkur machen. Wenn man sich sehr gut dabei fühlt, kann man die Zeit bis zu 6 Wochen ausweiten. Mit Neigung zum Untergewicht, sollte man niemals länger als eine Woche fasten.

Wer sollte nicht Basenfasten

Generell kann jeder Erwachsene Basenfasten, jedoch sollten Schwangere und stillende Mütter sich nicht rein basisch ernähren und auch gesunde säurebildende Lebensmittel zu sich nehmen um ausreichend Nährstoffe aufzunehmen. Bei chronisch Kranke, Diabetiker und Menschen mit Essstörung sollten ihren Arzt um Rat fragen.

Kann man durch das Basenfasten seine Essgewohnheiten ändern

Das wäre toll, der erste Schritt ist getan. Sie fühlen sich wohl mit der Ernährungsphilosophie, sie schmecken intensiver, können mehr genießen, dann laden wir sie ein sich weiter so gut wie nach dem Basenfasten zu fühlen und sich Basenüberschüssig zu ernähren und gute Säurebilder wieder zu 20-30% in Ihren Ernährungsplan aufzunehmen.

Ist es Sinnvoll auf Dauer basisch zu essen?

Nein, sie sollten auf Dauer auch gute säurebildende Lebensmittel mit auf den Speiseplan nehmen, und basenüberschüssig essen. Eine abwechslungsreiche Basenüberschüssige Ernährung mit 80% Basen und 20% Säuren ist ideal.

Wir empfehlen Ihnen Ihren Arzt oder Heilpraktiker zu fragen, ob eine Basenkur für Sie das richtige ist.

Bild: © [ksenia_bravon]/[Essentials Kollektion]/Getty Images