Darmsanierung / Darmreinigung: Darm gesund = gesunder Mensch

Darmsanierung gesunder Darm einlauf

Inhalt  Darmsanierung / Darmreinigung

  1. Unser Darm – hat auch ein Gehirn
  2. Gute und schlechte Darmbakterien
  3. Wie füttere ich einen gesunden Darm
  4. Wie unterstütze ich eine natürliche Darmsanierung
  5. Die Ernährung während der Darmsanierung
  6. Wann sollten Sie eine Darmsanierung machen

Unser Darm – hat er auch ein Gehirn

Gehirn, Immunsystem und Stoffwechsel und Darmgehirn arbeiten eng zusammen. Die Darmgesundheit hat einen Einfluss auf unsere Gefühlslage. Im Darm findet man die größte Ansammlung von Nervenzellen außerhalb des Kopfes. Er ist das größte Immunorgan im Körper und macht 70% der Verteidigungszellen aus. Immer mehr Wissenschaftler untersuchen die Verbindung zwischen Emotionen, Gesundheit, Ernährung und Darmbakterien. Michael Gershon amerikanischer Neurowissenschaftler (Chef der Abteilung für Anatomie und Zellbiologie der Columbia University in New York) sagt: „da ist ein Gehirn in unserem Bauch!“.

Der Dünndarm der Dickdarm vollbringen täglich eine Meisterleistung und Pumpen täglich 9 Liter Sekret wieder in den Organismus. Nur ein geringer Teil wird ausgeschieden. Ein Mensch, der 75 Jahre alt wird hat in seinem Leben schon 30 Tonnen Speisen und 50.000 Liter Wasser verdaut.

Kennen wir das nicht alle, negative Gefühle Äußern sich häufig über den Darm.


Gute und schlechte Darmbakterien

Gute Darmbakterien = gute Verdauung & gute Nährstoffaufnahme

Die Guten Darmbakterien nennt man Probiotika, zu ihnen zählen Laktobakterien und Bifidobakterien. Sie verdrängen Pilze und sorgen für eine gesunde Darmflora. Außerdem beugen gute Darmbakterien Allergien, Ernährungsunverträglichkeiten und Entzündungen vor. Unterstützen die Verdauung, lindern Verdauungsbeschwerden wie Durchfall und Verstopfung. Gute Laktobakterien findet man in fermentiertem Gemüse, wie z.B. Sauerkraut oder Brottrunk. Laktobakterien kann man auch im Rahmen einer Darmsanierung als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Laktobakterien ernähren sich von Ballaststoffen, sie mögen keinen Zucker.

Schlechte Darmbakterien = erhöhtes Diabetes Risiko, Fettleibigkeit und Entzündungen

Zu den schlechten Darmbakterien zählen Kolibakterien oder Fäulnisbakterien, diese Arten erzeugen Toxische Stoffe. Oft weisen Übergewichtige eine andere Darmflora als Normalgewichtige Menschen auf. Die Darmflora steuert die Lust auf unterschiedliche Lebensmittel und die Ernährung. Bei einer gestörten Darmflora können Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten gefördert werden. Gerade bei Übergewichtigen empfiehlt sich eine Darmsanierung, eine Ernährungsumstellung und ein Aufbau mit Probiotika. Entwickeln Sie mit Ihrem Arzt oder ihrem Ernährungsberater einen auf Sie abgestimmten Plan.


Wie füttere ich einen gesunden Darm?

  • Zucker reduzieren oder so weit es geht komplett weglassen
  • viel Vollkorn & Hülsenfrüchte essen
  • Ballaststoffreiche Lebensmittel, wie Gemüse essen
  • Antibiotika vermeiden
  • Sauerkraut essen (450g entsprechen 8 Flaschen Probiotika)

Wie unterstütze ich eine natürliche Darmsanierung

1. Flohsamenschalen und Leinsamen

Flohsamen sind Darmsanierungswunder. Sie quellen im Darm auf passen sich der Darmwand an und nehmen auf dem Weg nach draußen alle lockeren Stuhlreste mit nach draußen. Flohsamenschalen können auch Schleim an sich binden.

Empfindliche Menschen sollten besser Leinsamen nehmen, da sie nicht so stark quellen.

Unser Rezept-Tip für ein Darm-Sanierungs Brot

2. Darmeinlauf

Einläufe sind ein Muss zum Start einer Fastenzeit. Sei es das von uns empfohlene Basenfasten oder andere Fastenarten. Helfen Sie Ihrem Darm den Körper richtig zu entgiften und entschlackt. Durch saubere Darmwände kann er Nährstoffe besser aufnehmen. Schleimbildende Lebensmittel sollten in der Zeit gemieden werden: Milchprodukte, Fleischprodukte, Weissmehl, Zucker und Soja.

Eine weitere Unterstützung ist die Kombination aus einer Flosamen oder Leinsamen Darmkur und einem Einlauf.

Je nachdem, wie gut Ihnen ein Einlauf tut, können Sie Ihn nach Bedarf wiederholen.

So machen Sie einen Darmeinlauf selbst:

    1. Lauwarmes Wasser im liegen mit einem Iriigator über den Anus in den Darm einführen. Sehr vorsichtig und mit viel Vaseline.
    2. Das Wasser versuchen etwas zu halten und dann ausscheiden.

Machen Sie keine Darmreinigung:

  • in der Frühschwangerschaft
  • bei Blutungen
  • Erbrechen und unklaren Bauchschmerzen
  • akuten Erkrankungen
  • Darmverschluss



Die Ernährung während der Darmsanierung

Basenfasten oder Basenüberschüssige zuckerfreie Ernährung unterstützt die Darmsanierung und den aufbau einer gesunden Darmflora. Außerdem wird der Stoffwechsel angekurbelt, was bei der Abnahme hilft. Die Darmreinigung vermindert den Appetit. Die Ernährung produziert nur geringe neue Schleimmengen. Durch die zusätzliche Ernährungsumstellung wird der Darm gründlich gereinigt.

Altlasten verschwinden nicht wenn man sich während der Darmsanierung sauer ernährt und Zucker und isolierte Kohlenhydrate zu sich nimmt.


Wann sollte man eine Darmsanierung machen

Darmsanierungen sollte man zum Start einer Diät oder Ernährungsumstellung machen, um den Körper zu unterstützen. Und das Hungergefühl schnell in den Griff zu bekommen. Angesammelte Stuhlreste blockieren die Nährstoffaufnahme. Eine Darmsanierung unterstützt bei der Umstellung in den ersten Tagen, durch Zucker /Kohlenhydrate/Koffein Entzug und damit für kurze Zeit verbundenen Kopfschmerzen.

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