Gesundes Essen und Industriell verarbeitete Lebensmittel, passt das zusammen?Gesunde Fertiggerichte und Industriell verarbeitete Lebensmittel, geht das?

Gibt es gesunde Fertiggerichte frei von Zusätzen und Zucker, mit guten Ölen, wenig Salz am besten in Bio-Qualität? Oder ist das eine Traumvorstellung?

Auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) kritisiert vor allem die großen Lebensmittelkonzerne, die stark verarbeitete Lebensmittel anbieten. Und verpflichtet die Lebensmittelindustrie Zucker, schädliche Zutaten und ungesunde Fette bis 2025 in der Produktion zu reduzieren.

Reicht uns das? Oder wollen wir mehr?

Warum gelten Fertiggerichte / Convenience Produkte als ungesund?

Oft wird davon gesprochen, dass industriell verarbeitete Lebensmittel tote Nahrung ohne Nährstoffen sind. Die Nahrungsmittelindustrie packt bei stark verarbeiteten Lebensmitteln Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, ungesunde Fette, Zucker und Süßstoffe und häufig auch zu viel Industriesalz hinein. Beliebt sind günstige Rohstoffe und Fette wie Sonnenblumenöl mit zu viel Omega 6 oder Palmöl, Weizen, Milch und Zucker, sowie Farbstoffe, damit die Produkte wieder natürlich aussehen. Transfette, Aromen und chemische Substanzen ergänzen den Geschmack. Viele Rohstoffe enthalten zudem Pestizide oder auch Antibiotika. So entstehen Tiefkühlpizzen, Tütensuppen, viele Süßspeisen, fertige Nudelgerichte u.v.m.
Es gibt aber auch Fertigprodukte, die noch Vitamine enthalten, z.B. Dosensuppen oder Tiefkühlgemüse.

Wieso produzieren große Lebensmittelkonzerne auf diese Weise? Die Produktion wird vereinfacht, die Herstellung preiswerter, die Mindesthaltbarkeit länger und die Preise günstiger. Solange dieses ungesunde Essen weiter gekauft wird, verändert die Lebensmittelindustrie ihre Produktionsprozesse nicht. Zu viele unwissende Menschen, die auf Fertigprodukte angewiesen sind und nicht informiert sind konsumieren weiter Essen, das auf lange Sicht krank macht.

Wie viele Nährstoffe enthalten Dosensuppen?

Dosensuppen oder Eintöpfe können je nach Gemüseanteil und Zutatenliste fast genauso viele Nährstoffe und Ballaststoffe enthalten, wie frisch gekochte Suppen.
Da die Zutaten für Dosensuppen nach der Ernte schnell verarbeitet werden gibt es kaum Nährstoffverluste. Meist wird das Gemüse nur kurz blanchiert und dann luftdicht verschlossen und pasteurisiert. Viele empfindliche Vitamine werden vor Licht und Sauerstoff geschützt. Lediglich das wasserlösliche Vitamin C ist meist nur noch in geringeren Mengen vorhanden. Nährstoffverluste finden allerdings auch beim Lagern und beim Kochen statt. Da die Flüssigkeiten in Suppen und Eintöpfen nicht ausgeschüttet werden, bleiben viele Nährstoffe, die sich in der Flüssigkeit sammeln erhalten.
Doch leider, wenn man sich die meisten Inhaltsstoffe ansieht, werden viele Geschmacksverstärker, zu viel Salz und Zucker beigefügt. Produkte, die “ohne Zucker” beworben werden enthalten oft stattdessen Süßungsmittel.

Vor allem Zucker erwarten wir in vielen Lebensmitteln nicht, dieser verbirgt sich oft in Begriffen wie Saccharose, Dextrose, Glukose u.v.m. Diese Begriffe finden wir schnell an einer der vordersten Stellen auf der Inhaltsliste. Zucker macht uns abhängig, krank und wird leider in fast jedes Lebensmittel reingeschmuggelt. Kein Wunder, dass Fettleibigkeit, Diabetes und Arterienverkalkung immer stärker zunehmen. Auch, wenn wir auf Süßspeisen und zuckerhaltige Getränke verzichten, ist uns oft nicht bewusst, dass wir auch in anderen Lebensmitteln wie Wurst und Milchprodukten täglich jede Menge Zucker konsumieren.

Auch, wenn Dosen gut recycelt werden können und Ressourcenschonend sind, können sie schädliche Stoffe wie BPA enthalten. Bisphenol-A (BPA) findet man oft auf den Innenseiten der Dose, es dient der Beschichtung und kann die Gesundheit belasten.

Brauchen Fertiggerichte wirklich immer künstliche Zusätze um Haltbar zu sein?

Normalerweise brauchen Fertiggerichte keine künstlichen Zusätze und keinen Zuckerzusatz. Durch die Nutzung von Rohstoffen geringer Qualität und günstigen Produktionsverfahren leidet der Geschmack und Zusätze stehen schnell auf dem Etikett.

Sind Bio-Fertigprodukte besser als konventionelle Fertigprodukte?

Fertigprodukte aus Bio-Qualität Punkten in vieler Hinsicht im Vergleich zu konventionellen Produkten. Die Rohstoffe wurden ökologisch angebaut und müssen auf chemische Düngemittel und Pestizide verzichten. Ökologisch angebaute Lebensmittel enthalten von Natur aus mehr Nährstoffe und Geschmack. Außerdem dürfen Produkte mit dem Bio-Siegel nicht mit Geschmacksverstärkern versehen werden. Leider zählen Hefeextrakte nicht dazu, in geringen Mengen kommt natürlicher Glutamat auch im Hefeextrakt vor. Auch, wenn Hefeextrakt nicht als Zusatzstoff eingestuft wird, wird er zugesetzt, um den Geschmack zu beeinflussen. Hefeextrakt hat keinen gesundheitlichen Einfluss. Er kommt natürlich in geringen Mengen in Gemüse wie Erbsen, Kartoffeln und Pilzen vor. Wer nicht von Hefeextrakt zugesetzten Bio-Fertiggerichten getäuscht werden möchte, sollte auf die Inhaltsstoffe achten.

Das perfekte Bio-Fertiggericht wie selbst gekocht und ohne Zucker, gibt es das?

Wir haben uns auf die Suche gemacht und konnten kaum Produkte nach unseren Anforderungen finden. Entweder wurden günstige Öle wie Sonnenblumenöl mit hohem Omega 6 Gehalt verwendet, oder es waren Zucker und zu viel Salz enthalten. Deswegen haben wir Ella´s Basenbande ins Leben gerufen.

Wir finden die Zeit ist gekommen auch für Menschen mit wenig Zeit zum Kochen gesunde hochwertige Fertiggerichte anzubieten:

– schonend vorbereitet
– transparent
– saubere ohne Zusätze
– ohne schädliche Zutaten
– ohne Zuckerzusatz und Süßungsmittel
– reich an Mineralstoffen, Spurenelemente und auch Vitaminen
– trotzdem haltbar
– im Glas wie zu Uroma´s Zeiten

Hier kannst du die neuen gesunden Fertiggerichte ohne Zusatzstoffe entdecken.